Niederdresselndorf

Niederdresselndorf, geografisch inmitten vom Hickengrund gelegen, wo das Evangelium schon im 12 Jahrhundert verbreitet wurde. Die erste Kapelle von Dresselndorfis wurde um 1150 durch den Sprengel zu Haiger auf die Gründe der Kolben von Wilnsdorf erbaut, an dem Platz wo heute die Hauptkirche für den Hickengrund steht.

Von wo man auch in das Tal der Hickengründer kommt, fällt zuerst der Blick auf die Kirche mit ihrem großem Turm.

2 Bachläufe zieren das Dorf in seiner Gestalt.

Schöne alte Häuser, zum Teil noch mit schönem Eichenfachwerk, reihen sich an die Bachläufe und engen Gassen. Zur Bergseite ist der Bachlauf des Wetterbachs mit einer schönen Bruchsteinmauer abgefangen und reiht sich so in den Baustil der Kirche ein. Zwei schöne, alte restaurierte Backhäuser, wovon ein Backhaus als Museum eingerichtet ist, zieren das Alte Dorf. Das zweite wohl noch ältere Backhaus im Histerdorf dient heute noch alljährlich der Backkunst für echtes Schanzenbrot und sonstige Leckereien.

Zu diesem historischem alten Backhaus reiht sich die Alte Schule, sie wurde von den Bürgern mit viel Liebe restauriert und gibt heute für alle möglichen Veranstaltungen die besondere Ambiente und Note.

Sie ist der Dreh und Angelpunkt für alle Aktionen des Heimatvereins, wie Ausstellungen, Vorträge, Feierlichkeiten, Musikvorträge, Sitzungen, hier trifft man sich zu Wanderungen, Dorffeste, Weihnachtsmarkt, Nikolaus und vieles mehr.

Ein echtes Dorfleben mitten in unserem schönen Tal mit seinen Wiesen, Haubergen und Wälder, diese zu schützen und den Nachkommen zu erhalten war von je her ein Bedürfnis unserer Väter. Kulturell stehen die 4 Dörfer vom Hickengrund durch die Gesangvereine auf einem hohen Niveau, beflügelt und getragen mit der über die Grenzen hinaus bekannten Hickengrundhalle.

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